Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome und in Erinnerung an das Versagen der Kirchen und der Gesellschaft insgesamt, das in den Gräueltaten des 9. Novembers 1938 in unfassbarer Weise sichtbar wurde, haben die Israelitische Kultusgemeinde Wien und der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. Christen und Juden bekennen sich heute dazu, gemeinsam im Gespräch zu bleiben und sich für Frieden und gegen jegliche Gewalt und Ausgrenzung einzusetzen.
Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) hat am 22. Oktober 2018 einen "Aufruf zur politischen Verantwortung von Christinnen und Christen für ein solidarisches Europa" veröffentlicht. Der Aufruf hat folgenden Wortlaut:
In einer Erklärung des Vorstandes des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich vom 10. März 2018 räumen die christlichen Kirchen eine Mitschuld an jener Entwicklung ein, die vor 80 Jahren zum "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich führte.
Erklärung des Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Superintendent Lothar Pöll – Schärfste Verurteilung der feigen Angriffe auf unbeteiligte Menschen, aber die Antwort kann nicht der weitere Ausbau Europas zur Festung sein
Erklärung des Vorstands des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: „Es geht nicht an, die EU-Mitgliedsländer im Süden, vor allem Griechenland und Italien, mit der Belastung allein zu lassen“
Vorstand des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich plädiert für eine „Abrüstung der Sprache“ und warnt vor der „Instrumentalisierung“ religiös konnotierter Begriffe für Wahlkampfzwecke